Vertragsunterzeichnung für ÖPP-Projekt Verfügbarkeitsmodell A 10/A 24

Vertreter der DEGES und der Havellandautobahn GmbH & Co. KG haben am Donnerstag, 15. Februar, in Frankfurt am Main den Projektvertrag für das ÖPP-Projekt Verfügbarkeitsmodell A 10/A 24 unterzeichnet. Gleichzeitig wurden die Finanzierungsverträge für das Projekt abgeschlossen.

Nach der Unterzeichnung durch Bodo Baumbach, kaufmännisch-juristischer Geschäftsführer der DEGES, Bernd Rothe, DEGES-Bereichsleiter, sowie die Geschäftsführer Dr. Günter Kaufmann und Ralf Nagengast vom ÖPP-Auftragnehmer beginnt der Vertragszeitraum nun wie vorgesehen am 1. März. Die im Rahmen des Projektes durchzuführenden Baumaßnahmen sollen bis Ende 2022 fertiggestellt werden.

Das ÖPP-Gesamtprojekt umfasst den sechsstreifigen Ausbau der A 10 zwischen den Dreiecken Havelland und Pankow sowie die grundhafte Erneuerung der A 24 zwischen den Anschlussstellen Neuruppin und Kremmen. Mit dem durchgängigen Ausbau des Berliner Nordrings A 10 wird ein prioritäres Ziel des neuen Bundesverkehrswegeplans 2030 in Brandenburg umgesetzt.

Das Projektvolumen für die insgesamt 65 Kilometer langen Autobahnabschnitte beträgt über die Projektlaufzeit von 30 Jahren mehr als eine Milliarde Euro. Das ÖPP-Projekt A 10/A 24 ist als Verfügbarkeitsmodell konzipiert, bei dem die Betreibervergütung an die Verfügbarkeit der Strecke geknüpft ist. Der Vertrag beinhaltet Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung sowie die anteilige Finanzierung. Auftraggeber ist die DEGES, welche im Auftrag des Bundes und des Landes Brandenburg tätig ist.

Im März wird der Auftragnehmer mit Vorarbeiten entlang der Strecke beginnen. Hierzu gehören unter anderem Kabelverlegungsarbeiten, Sicherungs- und Rodungsarbeiten. Voraussichtlich im Juni 2018 beginnen dann die eigentlichen Bauarbeiten an der Strecke.