A 10 Berliner Ring – VDE Nr. 11, 8-streifige Erweiterung

 Bildergalerie

Visualisierung Rad- und Fußgängerüberführung Visualisierung Rad- und Fußgängerüberführung Visualisierung Rad- und Fußgängerüberführung Überflug, Februar 2017 Überflug, Dezember 2016

 Informationsmaterial

Faltblatt A 10 zum Baubeginn 5.4.2016

Broschüre zum Baubeginn der achtstreifigen Erweiterung
AD Nuthetal –
AD Potsdam (04/2016)
(3,4 MB)


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Präsentation zum Baufortschritt
(05/2017)
(0,2 MB)

 

 

 

Allgemeine Projektinformation

Zwischen den Autobahndreiecken Potsdam und Nuthetal liegt der am stärksten befahrene Abschnitt der A 10/Berliner Ring. Auf gut 8 km Länge wird die A 10 hier achtstreifig ausgebaut, um den erwarteten Verkehr (rund 125.000 Kfz/24h im Jahr 2025) bewältigen zu können. Bis zur Fertigstellung im Jahr 2020 läuft der Verkehr im Baustellenbereich wie bisher auf sechs Fahrstreifen.

Aktuell: Nächste Bauphase ab dem 14. August

Im Zuge des achtstreifigen Ausbaus der A 10 beginnt in Kürze die nächste Bauphase. Hierbei wird der Verkehr in Fahrtrichtung AD Potsdam zwischen dem AD Nuthetal  und der Tank- und Rastanlage Michendorf komplett auf die südliche Richtungsfahrbahn verlegt. Anschließend erfolgt der Ausbau der nördlichen Richtungsfahrbahn.
 
Die Arbeiten zur Einrichtung der neuen Verkehrsführung beginnen am 14. August und werden voraussichtlich Ende September abgeschlossen. Über notwendige Verkehrseinschränkungen wird die DEGES rechtzeitig informieren.
 
Vorgesehener Ablauf der Arbeiten
 
14. bis 18. August:                            
Vorbereitung der Südfahrbahn zwischen der Tank- und Rastanlage Michendorf und dem AD Nuthetal zur Umlegung des Verkehrs auf eine provisorische Verbreiterung

19./20. August:                                  
Umlegung des Verkehrs in Fahrtrichtung AD Nuthetal auf die provisorische Verbreiterung

21. August bis 1. September:           
Herstellung der Mitteltrennung auf der Südfahrbahn und vorbereitende Arbeiten zur Verlegung der im Norden stehenden transportablen Lärmschutzwand

4. bis 10. September:                      
Umlegung des Verkehrs in Fahrtrichtung AD Potsdam auf die Südfahrbahn

anschließend (bis Ende September):
Abbau der transportablen Lärmschutzwand an der Nordseite der Richtungsfahrbahn AD Potsdam und Wiederaufbau am alten Mittelstreifen der A 10
 
Einzelne Arbeitsschritte sind witterungsabhängig, sodass der vorgesehene Ablauf gegebenenfalls angepasst werden muss.
 
Die Anschlussstelle Michendorf-Nord bleibt über Mittelstreifenüberfahrten nutzbar. Sie wird über ein Provisorium etwas in westliche Richtung verlegt und wieder an die B 2 angebunden. Die bisherige Anschlussstelle wird mit Inbetriebnahme der provisorischen Anschlussstelle für den Verkehr gesperrt. Auch die Tank- und Rastanlage Michendorf-Nord wird über Mittelstreifenüberfahrten vollständig erreichbar bleiben..

Projektdaten

 Gesamtlänge

8,2 km

 Gesamtkosten

150,7 Mio. € einschl. 8,8 Mio. € für die Erweiterung Rastanlage Michendorf-Süd

 Querschnitt

8-streifig mit Standstreifen (RQ 43,5)

 Anschlussstellen

2 (Michendorf, Ferch)

 Rastanlagen

Michendorf (derzeit ca. 50 Stellplätze, Erweiterung auf 180 Pkw- und 160 Lkw-Stellplätze)

Ausfahrt Tank- und Rastanlage Michendorf-Süd

 Bedarfsplan

Vordringlicher Bedarf

 Verkehrsbelastung

117.000 – 126.000 Kfz/24 h (Prognose 2025)

 Plangenehmigung BW 51Ü1 
 (Eisenbahnüberführung Ferch)

09.04.2009

 Baubeginn BW 51Ü1

08/2009 – Fertigstellung 2010

 Planfeststellungsbeschluss

29.01.2013

 Baubeginn

03/2016

 Spatenstich

05.04.2016 durch Staatssekretär Rainer Bomba, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), und Ministerin Kathrin Schneider, Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg

 Geplantes Bauende

2020

 Verkehrsbedeutung

Der Berliner Südring ist Bestandteil des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) sowie Bestandteil des Paneuropäischen Verkehrskorridors von Deutschland nach Russland. Der Abschnitt zwischen dem AD Nuthetal und dem AD Potsdam übernimmt eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen den Autobahnen A 2 und A 9 sowie der A 115 in Richtung Berlin. Die Erweiterung von derzeit 6 auf 8 Fahrstreifen ist aufgrund der zu erwartenden Verkehrsbelastung erforderlich.